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Platzanlage

Unsere Sportanlage in Heißen
Der Rasensportverein ist einer der wenigen Mülheimer Vereine, die noch über eine vereinseigene Sportanlage verfügen. Hierauf können wir stets mit Stolz hinweisen. Mehr bringt es es aber nicht, denn diese Unabhängigkeit ist in der heutigen Zeit mit sehr hohen Betriebskosten und noch mehr Sorgen verbunden. Deshalb wäre es insgesamt betrachtet besser, wenn der RSV ebenfalls eine städtische Sportanlage unentgeltlich benutzen könnte. Solange aber von der Stadt im Ortsteil Heißen keine - auch für die Schulen dringend erforderliche - Bezierkssportanlage errichtet wird, bleibt der Sportplatz mit Umkleidehaus im Bereich Paul-Kosmalla-/Rudolf-Harbig-Straße unsere sportliche Heimat, die wir darum sorgfältig pflegen und hegen wollen.

Vereinzelt werden sich nur noch die älteren Mitglieder - und dann zum Teil ungenau - daran erinnern können, wie einmal der Werdegang bis jetzt vorhandenen Sportanlage war. Damit auch nachfolgende Generationen davon erfahren ist Grund genug, die wichtigsten Einzelheiten für die Vereinsgeschichte festzuhalten. Für den Verfasser ein mühsames Unterfangen, weil er die Geschehnisse im RSV als Mitglied erst ab 1933 persönlich erlebte, seine Umfragen zu den Anfängen oft widersprüchliche Ergebnisse brachten.

Ab 1919 Rasensportverein

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, ist der Rasensportverein Mülheim an der Ruhr aus dem Zusammenschluß des Mülheimer Sportvereins und dem Verein für Rasenspiele Heißen entstanden. In der Gründungsversammlung am 14.06.1919 im Parkhotel an der Ruhrstraße ( an gleicher Stelle steht heute ein Teilgebäude des Rathauses ) wurde beschlossen, nur noch den Sportplatz in der Ortsmitte von Heißen zu benutzen, der vom VFR Heißen eingebracht und 1913 errichtet worden war.

1914 - " Hand.- und Spanndienste" für den Mauerbau
Heinrich Opppenhorst war damals Vorsitzender des VFR Heißen. Bei der Suche nach Ersatz für den nicht mehr sportgerechten Platz am Heißner Friedhof an der Gneisenaustraße war es ihm unter Mithilfe von Fritz Ortsack und August Heidemann gelungen, dem Bauern Unterhansberg ein Pachtverhältnis über 9500 qm großes Teilstück der umfangreichen Wiese zwischen Kruppstraße, Velauer und Essener Straße abzuringen. Dank der tatkräftigen Hilfe fast aller Mitglieder und einiger Heißner Bürger entstand ein für damalige Verhältnisse geradezu vorbildlicher Sportplatz, der sogar mit einer 1,80 m hohen Betonmauer eingefriedet wurde, von der heute noch Reste verwendet werden.

Über die Einweihung am 24.05.1914 stand in der damaligen Mülheimer Zeitung folgender Bericht:

Auch das ist wichtig festzuhalten bis zur Vereinigung benutzte der Mülheimer Sportverein Plätze am Papenbusch, auf den Wiesen der Saarner Aue und des Exerzierplatzes in Saarn, an der Dimbeck Nähe Bismarckturm, sowie am Waldschlößchen auf dem Grundstück von Beisheim - heute Waldfriedsweg. Die Vorläufer des VFR Heißen hatten außer an der Gneisenaustraße Sportplätze an der Reuterstraße, Hardenbergstraße und Gracht/Essener Straße.

Vergrößerung des Sportplatzes 1926

Nach den großen Erfolgen am Anfang der zwanziger Jahre spielte die Fußballmannschaft einige Zeit in der damals höchsten Leistungsklasse. Ab 1924 kam dann noch der Siegeszug der neugegründeten Handballabteilung hinzu, so daß sich der Platz an der Velauer Straße für die nun geltenden Ansprüche und zunehmenden Zuschauermengen bald als zu klein erwies. Einige Spiele wurden daher im Naturstadion Heimaterde ausgetragen, die bis zu 20.000 Besucher hatten. Zusätzliche Flächen waren notwendig. Der Bauer Unterhansberg verpachtete weitere 3.000 qm seiner Wiese und 1926 konnte mit der Vergrößerung der Sportanlage bis zum Anstreichergeschäft Arnold begonnen werden.

Teilansicht der Zuschauerränge nach der Erweiterung 1926

Das Spielfeld erhielt das Ausmaß von 102 x 66 m. In die Rasenfläche wurde eine Aschendrainage verlegt, die hinter dem Tor in einer mit Holzbohlen abgedeckten Sickergrube endete. Für etwa 6.000 Zuschauer entstanden rings um den Platz Stehstufen und sogar auf einer offenen Tribüne 400 Sitzplätze an der Seite zur Rudolf-Harbig-Straße, die bis 1914 Goethestraße hieß und danach eine Stichstraße der Velauerstraße wurde. Errichtet wurden weiter das Platz und Zuschauerränge trennende Geländer aus Rohrstangen und die Kassenhäuschen am Haupteingang. Da sämtliche Arbeiten mit Fremdmitteln finanziert worden waren, hatte sich der Verein mit hohen Schulden belastet, die ihm bis zur Mitte der dreißiger Jahre große Sorgen bereiteten. Für den Schuldenberg wollte keiner verantwortlich sein. so daß die Vereinsführung in schneller Folge wechselte und auch die sportlichen Aktivitäten darunter litten. Erst Hugo op den Winkel - Vorsitzender von 1930 -1945 - konnte die Verhältnisse wieder ordnen.

Umkleidemöglichkeiten bis 1943

Unser Sportplatz war nun in den heutigen Umrissen gestaltet. Nur gab es auf dem Platz noch keine Umkleidegelegenheit. Nach wie vor mußten sich die Spieler aller Mannschaften im Vereinslokal Ortsack Ecke Krupp-/Hardenbergstraße umziehen. Der Vereinswirt stellte in der 1. und 2. Etage jeweils 2 Zimmer zur Verfügung, die zunächst als Umkleideräume dienten. Ein Wasserhahn auf dem Hof war die einzige Waschmöglichkeit. 1921 wurde es dann etwas komfortabler. Weil die Zimmer für Wohnzwecke benötigt wurden, ließ Fritz Ortsack als Ersatz in einem größerem Raum zwischen Gaststätte und Saal durch einfache Trennwände 4 Umkleideräume abschlagen, die über den Hof zu erreichen waren. Die Waschanlage draußen erhielt 4 Zapfstellen. Zusätzlich standen Schüsseln und Eimer zur Verfügung. Bei nassem und kaltem Wetter sorgten der Vereinswirt und später sein Schwiegersohn August Stachelhaus - ehemals Torwart der 1. Fußballmannschaft - für warmes Wasser.

Die Wegstrecke bis zum Platz betrug fast 200 m, so daß man der Einfachheit halber die Halbzeitpause dort bei Wind und Wetter verbrachte. Alles Umstände, die auf Dauer unhaltbar waren. Wilhelm Küpper sen. sorgte 1928 für Abhilfe. Unter günstigen Bedingungen überließ die Fa. Stinnes dem Verein eine Baracke, die am Haupteingang auf einem festen Fundament aufgestellt wurde. Das verhältnismäßig große Holzgebäude enthielt 4 Umkleideräume, 2 Kabinen für Schiedsrichter, den Geräteraum und für damalige Verhältnisse eine großzügige Wasch- und Duschanlage.

Warmes Wasser konnten die Spieler einem Betonwaschkessel entnehmen, der frühzeitig vom Platzwart angeheizt werden mußte. Diese Tätigkeiten verrichteten der unvergessene Heinrich Uhlenbruck von 1921 bis 1932 - er wohnte unmittelbar an der östlichen Stirnseite unseres Platzes - und anschließend bis 1940 Wilhelm von der Burg.

Unser erstes und im Krieg vernichtetes Umkleidehaus

Erwähnenswert bleibt noch der von der Familie Weuste 1930 gestiftete riesige Findling, der bei Ausschachtungen im Uhlenhorster Wald gefunden worden war. Dieser unter Denkmalschutz stehende Stein ist im Ehrenhain zum Gedenken an die Verstorbenen unseres Vereins aufgestellt.

1930 - Unser Ehrenhain mit dem riesigen Findling

Und dann kam der alles zerstörende 2. Weltkrieg. In der Nacht des 3./4. April 1943 wurde das Umkleidegebäude von Brandbomben getroffen und mit allem Inventar vernichtet. Als die Bevölkerung 1944 auch unter Versorgungsschwierigkeiten litt, machten Heißner Bürger unseren Sportplatz zu Kleingärten. Bomben und Granaten besorgten den Rest, so daß wir bei Kriegsende eine total verwüstete Sportanlage vorfanden.

Der Wiederaufbau unserer Sportanlage

Das schreckliche Ende des Krieges am 08.05.1945 hatte jegliches Vereinsleben zum Erliegen gebracht. Zunächst verbot die Militärregierung sämtliche Personenvereinigungen, die erst im letzten Quartal 1945 wieder zugelassen wurden. Viele Kriegsopfer waren zu beklagen und vereinzelt kehrten die noch lebenden Mitglieder aus der Gefangenschaft zurück. Rückschauend betrachtet kam der Nachkriegsbeginn einem Neuanfang gleich.

Vordringlich war, nach Aufnahme des Trainings- und Spielbetriebes bereits Mitte 1945, den total verwüsteten Sportplatz wieder herzurichten. Mit viel Schwung und Elan wurde begonnen, die Maßnahme mit Eigenarbeit provisorisch auszuführen. Schnell merkte man, daß auch die größten Anstrengungen der freiwilligen Mitarbeiter nicht zum Ziele führten. Noch vor der Währungsreform wurde darum beschlossen, den Platz großzügiger und besser als je zuvor zu gestalten.

Die hervorragenden Erfolge der 1. Handballmannschaft mit hohen Zuschauerzahlen schufen hierzu die besten finanziellen Voraussetzungen. Die Spiele auf fremden Plätzen ( Südstraße, Arndtstraße, Zinkhüttenstraße und Papenbusch ) mit oft über 10.000 Besuchern brachten gute Einnahmen.

Eingang zur Platzanlage in Heißen

Die Firma Tief und Straßenbau erhielt den Auftrag zum Bau einer Rasenspielfläche und Zuschauerrängen mit einem größtmöglichen Fassungsvermögen. Bei der Ausführung wurden die neuesten Erkenntnisse für den Sportstättenbau angewandt. So erhielt die Spielfläche in der Größe von 102 x 68 m eine Dachform zum schnellen Abfluß der Oberflächenwasser und zusätzlich anstelle von Asche eine Rohrdrainage mit Anschluß an das öffentliche Kanalnetz. Ohne Vergrößerung der zur Verfügung stehenden Gesamtfläche unserer Anlage wurden rund um den Platz Stehstufen für ein Fassungsvermögen von ca. 15.000 Zuschauern geschaffen. Bereits im Oktober 1948 wurde mit dem Handballspiel gegen Hasse-Winterbeck Kiel und anderen Veranstalltungen vor vollbesetztem Rund den Aktiven ein mustergültiger Sportplatz, leider noch ohne Umkleidegelegenheit, übergeben.

Der Vorsitzende Willi Fabri übergibt im Oktober 1948 den neugebauten Sportplatz an die aktiven Sportler.

Bau des Vereinshauses

Das Umziehen war daher ein großes Problem. Auf dem Platz stand lediglich eine kleine Baubude als Notbehelf. So war man froh über die Genehmigung der Stadt zur Benutzung der Schule am Fünter Weg. Der zweckmäßigste Raum dieses Umkleidedomizils war der Kochschulraum, da sich dort Garderobenhaken und 1 Handwaschbecken befanden. In den übrigen Klassenräumen dienten die Schulbänke als Ablage. Um aus dieser mißlichen Lage herauszukommen, war der Bau eines Umkleidehauses auf dem Sportplatz zu einer vordringlichen Angelegenheit geworden. Das Vorhaben mußte aber immer wieder zurückgestellt werden, weil die restlichen Arbeiten zur Instandsetzung des Platzes nach der Währungsreform die Finanzkraft des Vereins auf längere Zeit stark belastete.

Um den Bestand des geplanten Gebäudes zu sichern, war auch noch ein langjähriger Vertrag über das gesammte Pachtgelände notwendig, der am 24.04.1957 mit der Firma Friedr. Krupp, Essen, zustande kam, die den Bauernhof Unterhansberg zwischenzeitlich erworben hatte. Dann war es aber soweit! Alle Instanzen hatten die Pläne vom 26.06.1958 für unser Vereinshaus geprüft und gutgeheißen. Ebenfalls war mit Unterstützung der Sportverbände und Behörden die Finanzierung gesichert. So konnte am 10.07.1959 der Grundstein gelegt werden, der dann später sichtbar eingemauert wurde.

Das Vereins- und Umkleidehaus im Jahre 1987

Die Bauzeit war nur Kurz, denn bereits im Februar 1960 konnte ein vorbildliches Vereinsheim in feierlicher Form den Mitgliedern übergeben werden. Das massiv gemauerte und mit Klinkern verkleidete Gebäude enthält Umkleideräume für 4 Mannschaften. Jeweils 2 Räumen ist der geflieste Waschraum mit drei Hanwaschbecken und großer Gemeinschaftsdusche zugeordnet. Für Schiedsrichter sind 2 kleinere Räume vorhanden, und in jedem Umkleidetrakt befindet sich eine Toilettenanlage.

Kernstück des Sportheimes ist der 40 qm große Aufenthaltsraum für etwa 35 Personen, in dem zur Bewirtschaftung eine Theke steht. Alle vorgenannten Räume liegen in der oberen Etage, die über einen breiten Treppenaufgang und plattierten Vorplatz zu erreichen sind. Im Untergeschoß auf Platzhöhe sind Geräte- und Versorgungsräume sowie die Heizungsanlage mit Warmwasserbereitung installiert. 2 Jahre später ist hier noch eine ca. 70 qm große Wohnung für den Platzwart errichtet worde.

Paul-Kosmalla-Heim

Hohen Anteil am Zustandekommen des Hauses hat der leider zu früh verstorbene Paul Kosmalla. Wegen seiner großen Verdienste trägt das Vereinshaus seit 1966 seinen Namen.

Herausragende und nennenswerte Platzwarte nach 1945 waren Robert Stender, Wilhelm Finkenstein, die Familie Böhm, Horst Adelhütte, "Hennes" Hilb, Jakob Schardt und Günter Kurpanik. Die Vereinsräume werden seit einigen Jahren von Ingrid und Herbert Oesterwind versorgt. Allen sei herzlich gedankt für die vorbildliche Mitarbeit.

Umbau zum Tennenplatz

Durch die starke Benutzung bei jedem Wetter war auf Dauer der Rasenplatz nicht zu halten. Besonders die Torbereiche und ein großer Mittelstreifen hatten schon früh gelitten, so waren nur noch an den Außenseiten unebene Rasenflächen verblieben. Mitte der 70er Jahre wurde der Zustand unhaltbar und 1975 mit einem Aufwand von DM 85.000.-, den überwiegend die Stadt finanzierte, die Spielfläche in einen Tennenplatz umgewandelt. Nach einer 25 cm starken Wasserstauschicht aus grober Schlacke besteht die obere Abdeckung von ca. 10 cm aus Rotgrand der Körnung 0-3 mm. Diese rechtzeitige und richtige Maßnahme sowie gute Pflege sorgten dafür, daß die Spielfläche noch heute in guter Verfassung ist und auch bei nasser Witterung benutzt werden kann. Zwischenzeitlich sind die Holztore durch Tore aus Aluminium mit runden Pfosten ersetzt worden.

Ingrid und Herbert Oesterwind betreuen unser Vereinsheim

Die Errichtung der Trainingsbeleuchtung wurde zu einer wertvollen Ergänzung des Sportplatztes. 1965 bestand sie zunächst aus 2 Quecksilberdampf - Hochdrucklampen mit je 1000 Watt, die auf 14 m hohe Masten montiert den am Umkleidehaus gelegenen Torraum notdürftig ausleuchteten. 1981 ist die Lichtanlage auf 6 Lampen erweitert worden, so daß nun der gesamte Sportplatz einigermaßen beleuchtet ist und Spiele bei Dunkelheit möglich sind.

Sämtliche Arbeiten und auch das Material besorgten die Mitglieder der Fußballabteilung. Weil die Fußballmannschaften nun das ganze Jahr draußen trainieren können, war es möglich, den übrigen Abteilungen mehr Hallenübungszeiten bereitzustellen. Bemerkenswert ist noch, daß zwei Ferngasleitungen den Sportplatz durchqueren, die aber die Sportausübung nicht beeinträchtigen.

Instandsetzungen 1984 - 1987

Erst kürzlich hatte der RSV nochmals einen gewaltigen Kraftakt zu vollbringen. Wenn die geplante Autobahn 31 gebaut worden wäre, hätten wir unseren Platz mit Vereinsheim verloren. Eine damit verbundene Veränderungssperre für betroffene Grundstücke und Gebäude ergab einen erheblichen Reparaturstau bei unseren Einrichtungen. Hinzu kam 1980 die mittelfristige Planung der Stadt, auf unserem Pachtgelände eine Grünanlage mit Kinderspielplatz zur Umweltverbesserung des Ortskerns Heißen anzulegen. Vermutlich ist auch diese Absicht, wie der Bau der Autobahn aufgegeben worden.

Auch beim Bau der Gasleitungen wurde weiter trainiert

Für uns Signal, erneut Verbesserungen und Instandsetzungen an Platz und Haus einzuleiten. Von 1984 bis Anfang 1987 wurden folgende Arbeiten für insgesamt fast 140.000.- DM ausgeführt.

1.) Einbau einer modernen, energiesparenden Heizungsanlage mit Warmwasserbereitung und Erneuerung der Kaltwasserverteilung

2.) Verbesserung der Duschanlage

3.) Einbau isolierverglaster Fenster und Metalltüren

4.) Grillplatz mit Stützmauer

5.) Abbruch des morschen Holzzaunes entlang der Rudolf-Harbig-Straße, Bau von 140 lfd. m Stahlmattenzaun, 185 cm hoch

6.) Bau einer überdachten Stehtribüne

7.) Teilweise Erneuerung der Treppe und Plattierung des Vorplatzes am Sportheim

8.) Instandsetzung des Geländers auf der Bruchsteinmauer und Wiederaufbau von 5 Mauerfeldern

9.) Errichtung eines Betonfußbodens im Geräteraum

10.) Ausbesserungsarbeiten an der gesamten Einfriedung

Hierzu mußten umfangreiche Eigenmittel und Selbsthilfe geleistet werden, sonst wären Zuschüsse und Darlehen der Sportverbände sowie von der Stadt nicht gewährt worden.

Wenn auch noch kleinere Reparaturen anfallen werden, so wollen wir dennoch hoffen, daß alle Maßnahmen dazu beigetragen haben, uns auf längere Sicht vor weiteren hohen Ausgaben zu bewahren. Um so mehr können wir dann für unsere eigentliche Aufgabe - die Sportförderung - tun.

Da auch der Pachtvertrag mit der Firma Krupp bis zum Jahre 2004 verlängert wurde, sollte der Rasensportverein nun mit frohem Mut in die Zukunft sehen und besseren Zeiten entgegengehen.

Diese Artikel und Bilder wurden der Jubiläumsausgabe 85 Jahre RSV Mülheim entnommen und von dem ehemaligen Vorsitzenden Willi Linnenschmidt geschrieben.

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